Kommunalwahl soll frühzeitig vorbereitet werden

Veröffentlicht am 07.03.2018 in Ortsverein

Überreichung des Parteibuches durch Vorsitzende Michaela Neff an das Neumitglied Jan Leonhardt.

Mosbacher SPD traf sich zum Politik-Stammtisch im März

Mosbach. Die Reihe „Politik-Stammtische“ der SPD in der Großen Kreisstadt Mosbach setzte ich sich auch im März fort. Und so trafen sich die Sozialdemokraten diesmal in der Gaststätte „Sägbock“ unweit des kleinen Elzparks, um über aktuelle Politik zwischen Mosbach und Berlin zu sprechen. Angemeldet hatte sich dazu sogar ein privater Fernsehsender, der allerdings kurzfristig wieder absagte – einfangen wollten die TV-Journalisten Stimmen zum Mitgliedervotum der SPD, worüber die Genossen in der Kreisstadt zuletzt häufig und intensiv diskutierten.

Es sollte auch diesmal um viele inhaltliche Punkte im Koalitionsvertrag der „GroKo“ gehen, mit denen die Basismitglieder einige Erwartungen verknüpfen. Zunächst aber begrüßte man mit Jan Leonhardt ein neues Mitglied in der Partei. Aus den Händen der Ortsvereinsvorsitzenden Michaela Neff erhielt er sein Parteibuch. Die gekommenen Stadträte um den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Hartmut Landhäußer berichteten aus der Kommunalpolitik im Mosbacher Gemeinderat. Dabei ging es einerseits um Rückschau auf die geleistete Arbeit und erreichten Ergebnisse der laufenden Wahlperiode, aber nicht zuletzt auch um Zukunftsthemen. Für die Wahlen zu Gemeinderat und Kreistag im kommenden Jahr wollen sich die Sozialdemokraten in der Großen Kreisstadt und Neckarzimmern frühzeitig rüsten – dafür sind bereits im März erste Koordinierungstreffen von Stadtratsfraktion und Ortsvereinsvorstand geplant.

„Wir müssen den Mut haben, auch kritische Themen offen anzusprechen“, unterstrich Michaela Neff. Dabei gelte es, Sorgen und Ängste ernst zu nehmen und klar zu benennen, wo man die eigenen Positionen bisher nicht durchsetzen konnte, weil die politischen Mehrheiten dafür fehlen. Um Letztere gehe es bei den Kommunalwahlen kommendes Jahr, die man selbstbewusst in Angriff nehmen wolle, waren sich die Genossen einig. Weiterhin sollen monatlich die Politik-Stammtische wechselnd zwischen den Stadtteilen in unterschiedlichen Lokalen stattfinden, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.