v. l. n. r.: Robin Mesarosch (MdB), Markus Dosch (Kreisvorsitzender), Gabriele Teichmann (OV-Vorsitzende Große Kreisstadt Mosbach mit Neckarzimmern)
Der Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch folgte der gemeinsamen Einladung von dem SPD-Ortsverein Große Kreisstadt Mosbach mit Neckarzimmern und der SPD Neckar-Odenwald-Kreis für eine öffentliche Diskussionsrunde mit dem Titel „Das wollte ich schon immer einen Bundestagsabgeordneten fragen.“
Nach der Begrüßung des wiedergewählten Kreisvorsitzenden Markus Dosch und der Ortsvereinsvorsitzenden Gabriele Teichmann gab Robin Mesarosch einen kurzen Abriss über die aktuellen Themen.
Kritisch sah der das Erstarken von rechtsextremen Kräften, wie in Brandenburg, aber auch in Österreich. „Wir laufen Gefahr, dass wir uns daran gewöhnen und diesen Wahnsinn normal finden. Dabei drohen wir den Zeitpunkt zu verpassen, an dem es dann zu spät sein wird“, so Robin Mesarosch. Rechtsextremismus beobachte man seiner Meinung nach aber in ganz Deutschland. Während vor allem die über 70-jährigen in Brandenburg SPD gewählt haben, haben dort die rechtspopulistischen und rechtsextremen Kräfte vor allem bei den 16- bis 24-jährigen deutlich an Stimmen zugelegt. Damit riskiere man, dass zukünftig von rechtspopulistischen und rechtsextremen auch Schulpläne festgelegt werden.
Selbst wenn noch mehr Probleme gelöst werden würden, würden nach Robin Mesarosch diese Parteien nicht an Stimmen verlieren, da in diesen Kreisen weiterhin mit Drohungen und Lügen gearbeitet werden.
Bespiele für die Lösungen, die auch die SPD-Bundestagsfraktion angestoßen hat, sind das neue Rentenpaket, welches die Renten stabilisieren soll, sowie die Krankenhausreform. Ein Erfolg dadurch ist, dass eine Verbesserung der Finanzierung gegeben ist.
Das Tariftreuegesetz sei ebenfalls eine Verbesserung für viele, da somit nur noch öffentliche Aufträge an Unternehmen vergeben werden sollen, die gute Löhne bezahlen.
Als Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie ist es ihm auch ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass man nun deutlich schneller im Ausbau der Erneuerbaren und der Stromtrassen sei als früher.
Positiv wirkt auch dass Start-Chancen-Programm sich aus, in dem nun der Bund mit Milliarden-Beträge Schulen und Kindern helfen kann, die Unterstützung brauchen und zwar bedarfsgerecht.
Wichtig sei es auch Menschen Unterstützung dort zu geben, wo sie es brauchen, wie z. B. beim Bürgergeld, welches unter anderem auch eingeführt wurde, um besser Weiterqualifizierungen anbieten zu können.
Bei der anschließenden Diskussionsrunde nahm der Bundestagsabgeordnete viele Wünsche und Impulse mit, äußerte aber Ende selbst noch drei Wünsche. Die Schuldenbremse müsse in der jetzigen Form aufgehoben werden, um in die Infrastruktur zu investieren. Außerdem warb er für die Bürgerversicherung und für Quartierskonzepte vor Ort für einen besseren Zusammenhalt in der Gesellschaft.
Die Zusammenarbeit auch auf internationaler Ebene ist Markus Dosch und Gabriele Teichmann ebenso wichtig, wie z. B. beim Einkauf von fair-gehandelter Ware.
Somit nutze man am Schluss noch die Möglichkeit gemeinsam mit MdB Robin Mesarosch AWO-Fair-Trade-Kaffee zu mahlen und an die Diskussionsteilnehmer zu verteilen.