80 Jahre Gedenken an den 20. Juli 1944

Der Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime begann schon sehr früh. Der Chefredakteur der Münchner Neuesten Nachrichten (Vorgänger der heutigen SZ) warnte mit dem Satz: "Nationalsozialismus heißt Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not". Er wurde sofort nach der Machtübernahme 1933 inhaftiert, gefoltert und in der Nacht zum 1. Juli 1934 ermordet. Auch er hat versucht, den Widerstand gegen Hitler zu mobilisieren. Leider gelang es ihm nicht. Denn die Tragik des Widerstands war, dass sich die Menschen in zu vielen (gesellschafts-)politischen Gruppierungen befanden, Menschen aus allen Schichten, Arbeiter, Adlige, geistliche Offiziere, Christen und Kommunisten.

Seit 1952 gibt es am 20. Juli deutschlandweit Veranstaltungen, auch im Gedenken an das gescheiterte Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, also vor genau 80 Jahren! Der Bombenanschlag, ausgeführt von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Hitler scheiterte - und damit die gesamte Operation Walküre. Sie war der späte Versuch, die Naziherrschaft zu stürzen. Viele der Widerstandskämpfer vom 20. Juli waren übrigens keine Demokraten, einige von ihnen hatten zuvor im Regime gedient und sind in unterschiedlichem Maß schuldig geworden. Aber sie hatten den Weg und den Mut zum Widerstand gefunden.

Am 20. Juli ist auch an die zahlreichen sozialdemokratischen und kommunistischen Widerständler zu erinnern, von denen viele in den KZs umkamen. An den einsamen Georg Elser, der schon 1939 ein Attentat auf Hitler verübte, an die jungen Menschen der "Weißen Rose", an die christlichen Widerständler, unter ihnen der Theologe Dietrich Bonhoeffer oder Kardinal Graf von Galen. Sie alle standen klar und deutlich gegen Rassismus, Menschenverachtung und jegliche Form von Gewaltherrschaft.

An Sie gedenken wir am 20. Juli.  Denn sie haben einen wichtigen Grundstein für die Menschenwürde, wie sie im Grundgesetz verankert wurde, gelegt.

Die letzte Kreistagsfraktionssitzung unter ihrer Leitung

Die SPD-Kreistagsfraktion beschäftigte sich vor allem mit Bildungsthemen.

Ein letztes Mal begrüßte die SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Heide Lochmann in dieser Rolle ihre bisherigen Fraktionskolleginnen und -Kollegen im Alten Rathaus in Adelsheim. Sie berichtete von der kürzlich stattgefundenen Konstituierung der künftigen SPD-Kreistagsfraktion, bei der sie die Wahl des Vorsitzenden Jürgen Mellinger geleitet hatte. Die neuen Mitglieder haben sich sowohl kennen gelernt, als auch einvernehmlich über die Ausschussbesetzungen verständigt.

Sie berichtete aus den Vorbesprechungen zur kommenden Kreistagssitzung, über die Änderungen der Sitzverteilung der Fraktionen und sie informierte über das Prozedere der demnächst anstehenden Kreistagssitzung in der die Verabschiedung der bisherigen und die Vereidigung der neuen Kreistagsmitglieder erfolgen werden. „Es wird für viele von uns auch eine Zäsur werden, nun aus der Ferne auf das Gremium zu blicken, das viele von uns lange Jahre mitgestaltet haben“, resümierte sie mit einer großen Portion Dank an die Kolleginnen und Kollegen.

Aus der zurückliegenden Digeno-Sitzung berichtete Ralf Schnörr. Es sei eine gesunde Gesellschaft, die nun das ganze Jahr über Spielsachen sammelt, um sie durch fleißige Hände wieder gut hergerichtet dann an Kinder zu Weihnachten verschenken zu können. Weitere Arbeitsgelegenheiten sind unter anderem der Weinberg mit dem jedes Jahr gelungenen Kreisler unter den Weinen. Und möglicherweise irgendwann auch einmal Honig, schlug Ralf Schnörr der emsigen Digeno vor.

Jürgen Mellinger ist neuer SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender

Konstituierende Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion

Zu ihrer letzten Fraktionssitzung begrüßte Heide Lochmann die neuen Mitglieder der SPD-Fraktion in Oberschefflenz mit den Worten: „Ich freue mich über eure Wahl und möchte bei dieser Sitzung die Amtsgeschäfte ordnungsgemäß übergeben“.

In einer kurzen Vorstellungsrunde, in der es viele neue und gleichzeitig bekannte Gesichter gibt, stellte Dr. Valentin Hoss (Buchen) heraus, ihm sei es wichtig, sein kommunalpolitisches Interesse nun auch auf Kreisebene einbringen zu können. Seine medizinischen und gerontopsychiatrischen Erfahrungen werden insbesondere in die Themen älter werdende Bevölkerung und Pflege Gewicht erhalten. Ralph Gaukel (Adelsheim) bringt jahrzehntelange Erfahrungen als Gemeinderat und seine Lehrtätigkeit in unterschiedlichen beruflichen Schularten mit ins Gremium. Meikel Dörr (Walldürn) ist als Bürgermeister und aufgrund seiner Berufserfahrung in Verwaltungsfragen bewandert. Patrick Haag (Schwarzach), der das Helfer-vor-Ort-System im Kreis mitentwickelte und Gemeinderatserfahrung hat, bedankt sich ausdrücklich noch einmal für das Vertrauen der Menschen in ihn und somit auch in die SPD-Fraktion. Julian Stipp (Mosbach) war Gemeinderat, Bürgermeister, Kreisrat in einem anderen Landkreis und wird nun auch seine Erfahrungen als Oberbürgermeister ins Gremium einfließen lassen.

Aktiven-Treffen OV Buchen

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Aus diesem Grund hat sich die SPD Buchen schon jetzt auf die zukünftigen Ziele vereinbart. Das oberste Ziel ist die Stärkung der Demokratie.

Um das Ziel langfristig zu sichern, braucht es Attraktivität bei den demokratischen Parteien und natürlich die Bündelung auf Parteien, die damit auch regierungsfähig sind. Das gilt für Stadt, Land, Bund und Europa gleichermaßen. Und da man in Buchen eben für Buchen und den Neckar-Odenwald-Kreis aktiv sein kann, werden die Aktivitäten auch dahin ausgerichtet sein. Laut den Teilnehmern ist die SPD ist die Partei, die sich für die Sorgen und Nöte der Menschen interessiert. Die Runde ist sich einig, dass es im Moment viele Themen gibt, die auch vor Ort „brennen“. Viele dieser Punkte haben das Potential einen Schwelbrand zu bewirken kann. Dies konnte man in den letzten Jahrhunderten immer wieder international, national, aber auch lokal beobachten. Daraus können Feuer entstehen, die nicht leicht zu löschen sind. Um hier anzusetzen, wird in Buchen eine SPD-Bürgersprechstunde eingerichtet, hier gilt es die Sorgen und Nöte der Einzelnen zu erfahren um zielgerichtete Gemeindepolitik zu machen.

Dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Markus Dosch ist es wichtig, weiterhin in Gespräch zu kommen, mit Firmen, sozialen Einrichtungen, Vereinen, und vielem mehr, um nachzufragen. Alexander Weinleins konzipierte Projekt „wahrgenommen - wir fragen nach“ entspricht genau dieser Zielrichtung und beschäftigt sich mit den Fragen: Worauf kommt es an? Was wird gebraucht? Wo drückt der Schuh? Wo kann lokale Politik helfen?

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23.07.2024, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr wahrgenommen - wir fragen nach
Die SPD Buchen besucht zusammen mit den Mitgliedern und Interessierten um 10:00 Uhr die Lebenshilfe Buchen …

31.07.2024, 18:00 Uhr - 18:30 Uhr Sitzung geschäftsführender Kreisvorstand

08.08.2024, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Mitgliederversammlung OV Buchen

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