SPD-Kreistagsfraktion berät zu Gesundheitswesen, Energieeinsparungspotentialen und Situation von Geflüchteten

Zusammen mit Ralf Schnörr begrüßte die Fraktionsvorsitzende Heide Lochmann die Kreistagskollegen und -kolleginnen in Waldbrunn-Waldkatzenbach. Auf der Tagesordnung standen die Besprechung der vergangenen und der künftigen Ausschusssitzungen sowie die in der Klausur bearbeiteten Themen und den von Dr. Dorothee Schlegel ausgearbeiteten Anträge an die Verwaltung. Viel Raum nahm das Thema Schule, insbesondere das GTO und die Kostensteigerungen beim Bau, ein. Gelobt wurde die hervorragende und kontinuierliche Bauleitung durch Herrn Gehrig, die sich gerade in derzeitig finanziell – und beschaffungsmäßig schwierigen Zeiten als überaus hilfreich herausstellt.                                                                                                                                                        

SPD stellt wissenschaftliche Studie zur Klimaneutralität des Landes vor

Umfassendes landespolitisches Maßnahmenpaket ist nötig
 

DIW Econ, die Beratungstochter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), hat im Auftrag der SPD untersucht, ob Baden-Württemberg seine ambitionierten Klimaziele erreichen kann. Laut dieser Studie ist abzusehen, dass die grün-schwarze Landesregierung ihre hochgesteckten Klimaziele deutlich verfehlen wird. Um das Klima nachhaltig auf den richtigen Weg zu bringen, sind massive Investitionen notwendig. Wir als SPD fordern mutigere Klima-Maßnahmen! Unter anderem eine Abwrackprämie für den Austausch von Öl- und Gasheizungen, die Erhöhung des Mindestflächenziels für  Wind-und Solarenergie von 2 % auf 3 % und endlich die Umsetzung der Mobilitätsgarantie im ÖPNV. Zudem fordern wir ein milliardenschweres Landesförderprogramm für die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern, eine Ausbauoffensive für E-Ladesäulen und ein Landeskompetenzzentrum zur Stärkung klimarelevanter Handwerksberufe.

Auch im Neckar-Odenwald-Kreis soll das 2% Energie- und Klimaziel erreicht werden. Hierzu bittet die SPD-Kreistagsfraktion vor Ort um eine umfangreiche Stellungnahme bezüglich Einsparpotentialen, Maßnahmen und Förderprogrammen.

 
Mehr Infos und DIW-Studie zum Download: www.spd-landtag-bw.de/klimaneutral

Rede zur Mahnwache in Mosbach

In Erinnerung bringen möchte ich uns eine Frau, die im 19. Jahrhundert eine Visionärin für die Notwendigkeit des Friedens war: Bertha von Suttner. Sie glaubte unbeirrbar an diese Friedensnotwendigkeit und warnte, leider vergeblich, vor der drohenden Kriegsgefahr des 1. Weltkriegs, den sie jedoch nicht mehr miterleben musste.

Bertha von Suttner war die erste Frau, die 1905 den Friedensnobelpreis erhielt. Sie hatte 1889 einen bahnbrechenden und unter die Haut gehenden Antikriegsroman geschrieben mit dem Titel: „Die Waffen nieder“, dem in rascher Folge Ausgaben in sämtlichen europäischen Sprachen folgten.  

Das Buch schildert das Leben einer aus Wien stammenden Gräfin im Kontext von vier Kriegen innerhalb weniger Jahre – fast unvorstellbar für uns, die wir seit 78 Jahren im Frieden leben. Im Krieg von 1859 zwischen Österreich, Sardinien und Frankreich verliert sie mit 19 Jahren ihren ersten Mann und wird daraufhin zur überzeugten Pazifistin. Ihr zweiter Mann teilt ihre Ansichten, obwohl er mit der Österreichischen Armee am Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 und am Deutschen Krieg im Jahr 1866 teilnimmt. Ihre Schwestern und ihr Bruder sterben an den Folgen der durch den Krieg bedingten Cholera, ihr Vater stirbt aus Gram über den Verlust seiner Kinder. Ihr Mann wird 1870 bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges in Paris wegen des Verdachts, ein preußischer Spion zu sein, standrechtlich erschossen.

Bertha von Suttner wählte bewusst die Romanform anstelle eines Sachbuchs, um auf diese Weise ein breites Publikum erreichen zu können. Ihr Buch war so populär, da sie neben der Frage von Krieg und Frieden auch die Rolle der Frauen in der Gesellschaft thematisierte. Nicht soldatische Heldentaten standen im Vordergrund, sondern menschliches Leid.

Frohe Ostern

Liebe Genossinnen und Genossen,

der Kreisvorstand wünscht euch ein schönes und besinnliches Osterfest! Wir hoffen, dass ihr die Ostertage entspannt im Kreise eurer Liebsten verbringen könnt. Ostern ist ein Fest der Hoffnung, deshalb hoffen wir, dass wir gemeinsam optimistisch in eine friedvollere Zukunft in Europa blicken können.

Auch in Baden-Württemberg finden wieder viele Ostermärsche statt, die darauf hinweisen und den Angriffskrieg von Russland verurteilen.

Und auch der Mai naht. Hier lädt der DGB Neckar-Odenwald-Kreis zur Kundgebung „Solidarisch in den Mai“ ein. Es wird am 29.04. zwischen 11 Uhr und 13 Uhr Musik mit dem Lohrbacher Spielmannszug und verschiedene Stände, wie z. B. von HERZ statt HETZE auf dem Château-Thierry-Platz in Mosbach geben. Die Hauptrednerin wird Maren Diebel-Ebers, die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende, sein.

Es würde uns freuen, wenn wir uns dort sehen würden.

Aber erstmal wünschen wir euch

frohe Ostern!

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13.06.2026, 17:00 Uhr Grillfest

17.06.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch
(evtl. Ortsänderungen werden rechtzeitig bekanntgegeben)

17.06.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"

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