Adolf Eisenmann verstorben

Urgestein der SPD und Mosbacher Bahnhofsleiter wurde 101 Jahre alt.

Neckarelz/Sinsheim. (frh) Die Todesanzeige eines viel geschätzten Menschen zu lesen, ist immer traurig. Bei Adolf Eisenmann liegt der Trost jedoch in einem außerordentlich langen und erfüllten Leben. Er verstarb am 18. Januar im Alter von 101 Jahren im ASB-Seniorenheim Sinsheim, in das er im Juli 2014, wenige Jahre nach dem Tod seiner Ehefrau, übersiedelte.

Der gebürtige Neckarelzer verbrachte einen Teil seiner Jugend in Mannheim, wo er 1936 zum Maschinenschlosser ausgebildet wurde und sich später zum Maschinentechniker fortbildete. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er über die damalige Bahnpolizei Mannheim in den Staatsdienst und kehrte 1954 in seine Heimat zurück. 1958 übernahm er die Personaldienstleitung des Mosbacher Bahnhofs. 1983 trat er in der Position eines Betriebsinspektors in den Ruhestand.

Im Ehrenamt blieb Adolf Eisenmann noch bis ins hohe Alter aktiv. Politisch war über 50 Jahre die SPD seine Heimat, wo er u.a. als Ortsvereinsvorsitzender in Neckarelz und später als Mitglied im Sanierungsbeirat der Stadt fungierte. Im Jahr 2000 verliehen ihm die Sozialdemokraten bei einem Empfang  anlässlich seines 80. Geburtstag die Ehrenmitgliedschaft. Langjährige Verdienste hatte sich Eisenmann auch in der gewerkschaftlichen Arbeit erworben, wo er für die Eisenbahner im DGB-Kreisvorstand saß. Gesellschaftlich war sein Engagement ebenso breitgefächert und reichte von 25 Jahren Vorstandstätigkeit beim früheren Eisenbahner-Gesangsverein „Flügelrad“ über die Gestaltung ganzer Bereiche im Neckarelzer Heimatmuseum bis hin zum Schöffen am Amtsgericht.

Geschätzt wurde Adolf Eisenmann weit über Stadt und Partei hinaus für seine Art der Bescheidenheit und der Fähigkeit des integrativen Vermittelns. Jüngeren aus der eigenen Erfahrung zu lehren und doch nie aufzuhören, selbst noch dazuzulernen, war ihm immer sehr wichtig. Noch bis vor einem Jahr, als bereits über 100-Jähriger, hatte der Pensionär seine Steuererklärung selbst ausgefüllt, blieb geistig rege und befasste sich mit Literatur sowie zeitgeschichtlicher Dokumentation.

Adolf Eisenmann, dessen Vater ebenfalls ein dreistelliges Lebensalter erreicht hatte, hinterlässt eine Tochter, eine Enkeltochter und zwei Urenkelkinder.

Online-Kreisvorstandssitzung

Die Kreisvorstandschaft der SPD hat sich zu einer Vorstandsitzung getroffen, um die nächsten Kreismitgliederversammlungen, die Klausurtagung, sowie die aktuelle politische Lage zu besprechen.

Der neue Kreisvorstand mit Dr. Dorothee Schlegel und Michael Deuser an der Spitze ist seit über anderthalb Jahren im Amt und hatte in dieser Zeit bereits sowohl den Landtagswahlkampf als auch den Bundestagswahlkampf gestemmt. Außerdem zog der Vorstand ein Fazit darüber, dass doch viele parteiinterne Sachverhalte aus den vergangenen Jahren auch übergabebedingt zu klären waren. Da der direkte Austausch mit den Ortsvereinen in der Corona-Zeit bislang nicht möglich war, lädt der Kreisvorstand nun zu einer Klausurtagung mit den Ortsvereinsvorsitzenden und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter ein. Dort sollen die bisherigen und die möglichen zukünftigen Aktivitäten im Kreis vorgestellt und diskutiert werden.

Den Dialog aufrecht erhalten

MdB Josip Juratovic spricht am Donnerstag, 03.02.2022, um 18 Uhr am Marktplatz in Mosbach.

MdB Josip Juratovic. Foto: Benno Kraehahn
MdB Josip Juratovic.
Foto: Benno Kraehahn

Mosbach. (pm) Die Corona-Pandemie hat weiterhin große Auswirkungen auf das Alltagsleben. „Wir sollten deshalb in dieser Ausnahmesituation nicht zerstören, was schwer wieder aufzubauen ist!“, heißt es in der Mosbacher Erklärung. Die SPD in der Großen Kreisstadt möchte einen weiteren Beitrag dafür leisten, miteinander im Gespräch zu bleiben. Dafür hat man den Heilbronner Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic zu einer Kundgebung eingeladen, die am Donnerstag den 3. Februar um 18 Uhr am Mosbacher Marktplatz stattfindet.

„Es kommt auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt an, um die Pandemie so schnell wie möglich zu überwinden“, erklärt MdB Juratovic. Für die SPD-Bundestagsfraktion sitzt er im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union und als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Wie notwendige Schutzmaßnahmen mit Freiheitsrechten und sozialer Sicherheit in Einklang zu bringen sind, darüber will er mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen.

Vorgesehen sind neben dem Hauptreferat auch Ansprachen der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Große Kreisstadt Mosbach mit Neckarzimmern, Kreisrätin Gabriele Teichmann, sowie eines Vertreters der Jugendorganisation „Jusos“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit einer offenen Fragerunde sowie zu Gesprächen. Die Corona-Schutzmaßnahmen wie insbesondere das Einhalten der Abstände sowie das Tragen von FFP2-Schutzmasken sind einzuhalten.

Erneute Versammlung "Bürger für Solidarität & Demokratie"

Aufruf der Mosbacher SPD zur Teilnahme an der Versammlung BfSD. Grafik: SPD-Mosbach

Der SPD-Ortsverein Große Kreisstadt Mosbach mit Neckarzimmern und deren Vorsitzende, Kreisrätin Gabriele Teichmann, sowie die SPD-Stadtratsfraktion Mosbach mit deren Fraktionsvorsitzenden Georg Nelius an der Spitze rufen zur Teilnahme an der erneut angemeldeten Versammlung "Bürger für Demokratie und Solidarität" auf. Diese findet statt am 

Montag den 24.01.2022 um 18 Uhr auf dem Mosbacher Marktplatz.

Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen! Eine medizinische Maske oder eine FFP2-Schutzmaske ist zu tragen und ausreichend Abstand zueinander einzuhalten.

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05.11.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Bürgersprechstunde - Wo drückt der Schuh?
Diese Sprechstunde soll den Bürgerinnen und Bürgern eine feste Anlaufstelle bieten, um ihre Anliegen, Ideen und …

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