„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ steht an erster Stelle in Art. 1 unseres Grundgesetzes, das am 8. Mai 1949 beschlossen wurde.
Jedes Jahr am 23. Mai ist der „Tag des Grundgesetzes“, an dem wir die Bedeutung unserer Verfassung „erfassen“ und wertschätzen mögen.
Denn das Grundgesetz ist die beste Quelle, wenn es um Rechte, Freiheiten und Pflichten für uns alle geht. Insbesondere Art. 2 GG, in dem es um die persönlichen Freiheitsrechte und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit geht, hat keine Vorläufergesetzesgrundlage, sondern nimmt Bezug auf die Menschheitsverbrechen des NS-Systems. Weil dieser Artikel so wichtig ist, folgt er auf den Menschenwürde-Artikel 1. Wichtig sind die Gleichstellung, das Diskriminierungsverbot und die für uns so wichtigen Freiheiten. Zudem beschreibt unser Grundgesetz in Art. 20 GG ausdrücklich die demokratische Werteordnung unseres Landes.
Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Dies konnten wir eindrucksvoll an der neu umgebauten Grundschule in Dallau sehen. Die ehemalige Grund- und Hauptschule wurde hier seit dem Schuljahr 2019/20 in ein hochmodernes Grundschulzentrum umgebaut. Dank ansprechend gestalteter Schulräume und neuster Technik wurde hier eine angenehme Lernatmosphäre geschaffen. Für uns ist klar: An der Bildung und der Zukunft unserer Kinder darf nicht gespart werden. Vielen Dank an Bürgermeister Marco Eckl für die spannende Führung.
Nach der Führung debattierten wir zusammen mit Parsa Marvi intensiv über aktuelle politische Themen. Probleme dürfen wir nicht nur einzeln betrachten, sondern Themen mehr untereinander vernetzen, um effiziente Ergebnisse zu erzielen. Die Energie- und Heizwende ist hier nur ein Beispiel.
Am 10. Mai 1933 haben die Nationalsozialisten Tausende von Büchern aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken öffentlich verbrannt.
Das waren oft auch Menschen aus dem eigenen Ort!
Verbrannt wurden auch viele Werke von bekannten Autor*innen wie Else Lasker-Schüler, Vicki Baum, Leonhard Frank, Mascha Kalékos, Jaroslav Haseks, Bertold Brecht, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Anna Seghers, Nelly Sachs, Rosa Luxemburg, Erich Maria Remarque und Alfred Kerr. Bereits kurz nach der Machtergreifung im Januar 1933 wurden zahlreiche dieser Bücher aus den Bibliotheken entfernt.
13.06.2026, 17:00 Uhr Grillfest
17.06.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch
(evtl. Ortsänderungen werden rechtzeitig bekanntgegeben)
17.06.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"