Ortsverein
Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „wahrgenommen - wir fragen nach" besuchte die SPD Buchen das Bauamt der Stadt. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der acht Kläranlagen, notwendige Investitionen sowie der Umgang mit Starkregen und steigenden Anforderungen an die Abwasserentsorgung.
Bürgermeister Roland Burger, Marc Müller, Sachbearbeiter für Abwasseranlagen, Paul Keller, Fachdienstleiter Abwasser, und Jens Keppner, Fachbereichsleiter Bauen und Technik, erläuterten den Mitgliedern der SPD Buchen die aktuelle Situation. Markus Dosch als Ortsvereinsvorsitzender war es wichtig über die Neustrukturierung der Kläranlagen und der finanziellen Herausforderung einen Überblick zu bekommen. Die Kläranlage Buchen ist die größte Anlage im Stadtgebiet und hat eine Kapazität von rund 28.000 Einwohnergleichwerten. Sie sei grundsätzlich noch gut aufgestellt, nähere sich aber hydraulisch der Leistungsgrenze. Das gelte für die Anlagen in Bödigheim, Hettigenbeuern und Stürzenhardt. Die Kläranlage Bofsheim, die über einen Abwasserzweckverband betrieben und von der Stadtverwaltung Buchen technisch betreut wird, sei derzeit noch leistungsfähig. Eine Machbarkeitsstudie die auf Grundlage eines Strukturgutachten vergeben wurde soll klären, ob die Kläranlage Buchen neu gebaut oder erweitert wird und wie Stürzenhardt künftig angeschlossen werden kann. Die Studie soll bis Mitte 2027 abgeschlossen werden. Für Bödigheim ist ein Neubau mit Regenüberlaufbecken vorgesehen. Die Kosten für dieses Becken werden mit rund sechs Millionen Euro angegeben. „Die Frage ist, wie viel stellt das Land an Fördermittel wann bereit“, so Roland Burger. Alte Baugebiete werden im Mischwassersystem entwässert. Wichtig für die Bemessung der Kläranlagen ist auch, dass die Siedlungswasserwirtschaft für neue Bauflächen die Trennung von Schutz- und Regenwasser vorsieht. Dadurch lassen sich die zu behandelnden Wassermengen und langfristig auch die Betriebskosten der Kläranlagen reduzieren. Nach den Erläuterungen der Stadt wird bei größeren Anlagen zudem mit einer Förderquote von 70 Prozent gerechnet. Weitere Herausforderungen ergeben sich, da die älteren Kläranlagen aus der veraltenden Technik teilweise nicht mehr mit neuen Komponenten kompatibel sind. Zudem seien manche Hersteller früherer Anlagen nicht mehr am Markt, wodurch die Ersatzteilbeschaffung erschwert wird. Mit Ausnahme der Kläranlage Eberstadt sind die Anlagen derzeit nicht zweistraßig aufgebaut. Künftig soll die Betriebssicherheit deshalb durch zwei getrennte Abwasserbehandlungsstraßen verbessert werden. Markus Dosch interessierte das Risiko eines Komplettausfalls einer Kläranlage. Dieser Fall ist laut Marc Müller bisher noch nie eingetreten und er halte ihn auch für sehr unwahrscheinlich, vor allem weil, was Fachdienstleiter Paul Keller auch bestätigte, jede Anlage täglich angefahren und kontrolliert sowie fernüberwacht werde. Auch die Herausforderungen durch Starkregenereignisse und die Funktionsweise von Regenüberlaufbecken wurden ausführlich besprochen. Nach langen Trockenperioden wird der erste Schmutzstoß aus der Kanalisation bei einem Starkregen zunächst in einem Regenüberlaufbecken aufgefangen. So wird verhindert dass diese Schmutzfracht auch vollgelaufenen Kanälen ungereinigt in die Bäche gelangt. Für das Stadtgebiet, so erfuhr man, sei eine Starkregenanalyse erstellt worden und aktuell werde eine Bürgerinformation zu dem Thema angeboten. Dabei sollte vor allem vermittelt werden, wie sich jeder Einzelne bei Starkregen selbst schützen kann. Ziel sei es, Wasser künftig möglichst lang in der Fläche zurückzuhalten werden, statt es schnell in Kanalisation und Bäche abzuleiten.
Der Dürmer FEIERabend gehört längst zum Walldürner Sommer. Jeden Donnerstag im August wird der Schlossplatz zum Treffpunkt für Walldürnerinnen und Walldürner und viele Gäste aus der Region: raus aus dem Arbeitsalltag, Freunde treffen, etwas essen und bei Musik und einem kühlen Getränk den Abend genießen.
Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe übernahm die SPD Walldürn den Getränkestand. Unter diesem Namen waren Mitglieder des SPD-Ortsvereins Walldürn-Höpfingen-Hardheim und der SPD-Gemeinderatsfraktion gemeinsam im Einsatz.
Und das Team war bestens vorbereitet: gut gelaunt, fleißig und mit schnellem Service sorgten die Helferinnen und Helfer dafür, dass niemand lange auf sein Getränk warten musste. Auch bei großem Andrang lief es hinter der Theke rund.
Neben Softdrinks und alkoholfreiem Bier gingen Bier, Radler und erfrischende Weinschorle über die Theke. Besonders gefragt war der frisch zubereitete Aperol Spritz – der passende Drink für einen sommerlichen Feierabend auf dem Walldürner Schlossplatz.
Für die SPD-Gemeinderäte war es dabei einmal eine etwas andere Art, den Walldürnerinnen und Walldürnern zu dienen: nicht am Ratstisch, sondern hinter der Theke.
Der SPD-Ortsverein Walldürn-Höpfingen-Hardheim bringt sich in diesem Sommer aktiv in das gesellschaftliche und Vereinsleben der Stadt Walldürn ein. Dies wurde bei der jüngsten Vorstandssitzung deutlich, die vom Ortsvereinsvorsitzenden Ralf Beyersdorfer geleitet wurde. Im Mittelpunkt standen dabei die anstehenden Dürmer Ferientage, die Bewirtung beim Dürmer FEIERabend sowie ein Bericht über die Kreismitgliederversammlung der Jusos Neckar-Odenwald.
Über die Vorbereitungen für die Dürmer Ferientage berichtete die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Luisa Nothhelfer. Unter dem Motto „Ich habe Recht(e) – Kinderrechte spielerisch erleben“ beteiligt sich der SPD-Ortsverein am Donnerstag, 13. August, von 14 Uhr an am Ferienprogramm der Stadt Walldürn. Das Angebot im Jugend- und Kulturzentrum „Alter Schlachthof“ richtet sich an Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Rechte von Kindern und die Frage, was diese ganz konkret für ihren Alltag bedeuten. Spielerisch sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, welche Rechte Kinder haben und warum es wichtig ist, diese zu kennen.
Die Hoketse des des SPD Ortsvereins an der Pyramide bei der Katzenbuckeltherme ist nicht nur der "Goldstandard" für Gemütlichkeit unter den Sommerfesten im Hohen Odenwald. Sie steht vielmehr auch für den zwanglosen Austausch politischer Einschätzungen und Wünsche zwischen Gästen, Mandatsträgern und SPD Mitgliedern.
In diesem Sinne trafen sich bei nicht zu heißem Sommerwetter diskussionsfreudige Besucher und Gastgeber, die es sich bei kühlen Getränken und vom Ortsvereinsvorsitzenden Heinz-Dieter Ihrig persönlich "auf den Punkt" gegrillten Steaks und Bratwürsten gut gehen ließen. Diskussionen über die "alte SPD" sowie über die Zukunft der SPD im Neckar-Odenwald-Kreis brachten nicht nur Erkenntnisse für Anna Cunningham aus Osterburken und Jonas Weber aus Neckargerach, die gemeinsam für die Doppelspitze des Kreisverbandes kandidieren. Auch die gestandenen Gemeinderäte der SPD, Heinz-Dieter Ihrig, Norbert Bienek und Rainer Ihrig konnten Anregungen für die weitere kommunalpolitische Arbeit mitnehmen. Das betrifft unter anderem die Frage der Abschaffung der von vielen als ausgesprochen kompliziert und bürokratisch empfundenen unechten Teilortswahl, die nach einen halben Jahrhundert des Zusammenwachsens der Waldbrunner Ortsteile nicht mehr zeitgemäß erscheint (weshalb die SPD Gemeinderatsfraktion in Waldbrunn bereits einen Antrag auf Vereinfachung des Wahlsystems für die Gemeinderatswahl Umstellung des Kommunalwahlsystems bei gleichzeitiger Beibehaltung der Ortschaftsräte gestellt hat). Es betrifft aber auch den Wunsch vieler Gesprächspartner nach einer Vergrößerung des sozialdemokratischen Gewichts in der Waldbrunner Kommunalpolitik. Hierfür bestehen im Ortsverein bereits konkrete Überlegungen. Unter Einbindung des Kreisverbandes ergeben sich mittelfristig auch darüber hinaus gute Perspektiven.
03.10.2026, 17:00 Uhr Mahnwache zur Kinderbetreuung
und der medizinischen Versorgung von Kindern
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen im Neck …
12.10.2026, 15:00 Uhr OV Buchen - wahrgenommen - wir fragen nach - Fahrschule Fuhry
13.10.2026, 18:30 Uhr Kreismitgliederversammlung