Kreisverband
In diesem hinter uns liegenden Kalenderjahr, auf welches wir nun in den nächsten Tagen blicken, ist viel passiert, von der großen weltpolitischen Bühne bis hier vor Ort in unseren Landkreis hinein.
Schon einige Wochen nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar hat die Kreismitgliederversammlung Anna Cunningham und mich ins Rennen für die Landtagswahlen 2026 geschickt. Direkt im Anschluss ging es schon früh an die ersten Vorbereitungen für unsere Wahlkreiskampagne, denn am 08. März geht es um viel:
- gute und gerechte Arbeitsbedingungen, die den kleinen Leuten hilft,
- die Stärkung und Finanzierung unserer Kommunen, damit soziale Politik bei den Menschen vor Ort ankommt und um
- eine bessere Förderung des Ehrenamts in unserem Land, denn das ist es, was unser gesellschaftliches Zusammenleben möglich und stark macht.
Aus meiner eigenen Biografie und Engagement weiß ich, dass das die Themen sind, die die Menschen bei uns bewegen.
Schon im Kreis haben wir uns als SPD im vergangenen Jahr trotz schwieriger Haushaltslage für soziale Themen stark gemacht und werden das auch weiterhin tun.
Nun können wir in den nächsten Tagen hoffentlich einiges an Kraft für die nächsten Monate zur Wahl sammeln, die für uns als Sozialdemokratie im Neckar-Odenwald-Kreis sicherlich fordernd, aber auch voller Begegnungen stecken werden.
Gerne weise ich an dieser Stelle auch auf unser SPD-Neujahrestreffen mit Mitgliederversammlung und Ehrungen (15. Januar), unseren Wahlkampfauftakt mit Spitzenkandidat Andreas Stoch in Walldürn (16. Januar) und den Neujahresempfang des SPD-Ortsvereins Neckargerach-Zwingenberg mit Kreisrat Ralf Schnörr und mir (23. Januar) hin. Nähere Informationen findet ihr unter Termine.
Ich wünsche euch, auch im Namen des Kreisvorstands, frohe Feiertage und bedanke mich recht herzlich für euren Einsatz für die Sozialdemokratie! Ich freue mich, wenn wir uns 2026 im Wahlkampf, oder auch darüber hinaus, begegnen.
Solidarische Grüße
Patrick Haag
Euer Landtagskandidat.
Im Rahmen seiner jährlichen „Verkehrspolitischen Landestour“ machte der Landtagsabgeordnete Jan-Peter Röderer (SPD) Station im Neckar-Odenwald-Kreis. Dieses Jahr lag sein Schwerpunkt auf den Radwegen des Landes und er hatte mit der „Aktion Lückenschluss“ landesweit aufgerufen, Radwege zu melden, bei denen das Land aktiv werden sollte.
Bei vor-Ort-Terminen in Buchen und Walldürn diskutierten Vertreter der SPD Neckar-Odenwald-Kreis sowie der beteiligten Ortsvereine gemeinsam mit Röderer und dem Landtagskandidat Patrick Haag über aktuelle Herausforderungen und Chancen der Radverkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum.
Der Buchener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Markus Dosch startete unter anderen mit den Kreisvorstandsmitgliedern Alexander Weinlein und Jonas Weber „Am Ring“ in Buchen. Hier wurde deutlich, dass die aktuelle Beschilderung und Markierung für Radfahrende teils unklar oder widersprüchlich sind. So fiel Jan-Peter Röderer die fehlende eindeutige Beschilderung auf, wodurch der Radweg formal nicht als solcher gilt. Auch der Sinn der schmalen roten Markierung an der evangelischen Kirche wurde infrage gestellt. Ab dort und am Krankenhaus ist die Nutzung des Gehwegs durch Radfahrende zwar erlaubt, aber nicht ausreichend kenntlich gemacht.
Beim nächsten Stopp in der „Vorstadtstraße“ erklärte Markus Dosch die vielen Möglichkeiten zur Verbesserung des Radverkehrs, wie z. B. der durch den Gemeinderat gefasste Beschluss, bauliche Veränderungen vorzunehmen. Möglich wäre laut Jan-Peter Röderer, perspektivisch die „Vorstadtstraße“ zur Fahrradstraße umzuwidmen, idealerweise im Zuge künftiger Kanalarbeiten, um Synergieeffekte zu nutzen.
Die verkehrspolitische Tour führte anschließend durch Hainstadt über den Radverbindungsweg nach Walldürn.
Lange Gesprächsrunde der SPD-Mitglieder des Neckar-Odenwald-Kreises am Weltfrauentag
Die Wahlanalyse der Bundestagswahl stand im Mittelpunkt der SPD-Mitgliederversammlung, die im Sportheim in Billigheim stattfand. Die beiden Vorsitzenden Dr. Dorothee Schlegel und Markus Dosch begrüßten insbesondere Philipp Hensinger, den Bundestagskandidaten, der in dieser Runde das erste Wort bekam. „Es war wichtig, von Tür zu Tür zu gehen, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, die Person zu sehen, die auf dem Plakat abgebildet ist. Das hat ebenso etwas gebracht, wie das zuhören“. Zudem bleibe der Weltfrauentag wichtig. Denn Gleichberechtigung, Familienbetreuung und Geschlechtergleichheit verlangen weiterhin die deutliche Handschrift der SPD. Auch wenn er kein Mandat erreicht habe, war der Wahlkampf sehr lehrreich. „Dem schlechten Ergebnis müssen wir uns stellen, auch wenn wir uns bewusst sind, dass nie nur einer schuld daran ist“. Unbezahlbar für ihn war das tolle Team, das ihn überaus konstruktiv unterstützt hat. „Wir müssen weiterhin gegen das antidemokratische Verhalten arbeiten, d.h. wir bleiben präsent und pragmatisch vor Ort, denn wir sind für die Menschen da. Aktiv sein heißt jedoch auch, sich vor Ort zu engagieren, in den Kommunalparlamenten und in den Rathäusern“. Eine Regierungsbeteiligung sei nicht so einfach, aber eine Chance und sie gehe nur, wenn auch die SPD-Handschrift deutlich werde. Das große Thema Migration, so Hensinger, müssen wir mit den europäischen Nachbarn zusammen lösen.
Markus Dosch berichtete anschließend von der Sitzung des SPD-Landesvorstands zusammen mit den MdB zum Ausgang der Wahlen.
Foto: AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V./LK
„AWO wählt Demokratie. Neckar-Odenwald-Kreis GEGEN RECHTS.“
Der AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V. Personen aus der Politik, sowie Vereine und Organisationen, die sich für eine starke Demokratie erklären und einsetzen ein, gemeinsam eine Erklärung für Demokratie und gegen Rechts zu unter-zeichnen.
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Neckar-Odenwald ist seit über 50 Jahren im Landkreis fest verwurzelt und setzt sich seit vielen Jahren aktiv für die Stärkung der Demokratie und der demokratischen Grundwerte ein. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit“ erklärte Gabriele Teichmann, Kreisvorsitzende im Rahmen der Unterzeichnung.
Unter den anwesenden Unterzeichnenden waren unter anderem MdL Jan-Peter Röderer (SPD); Bürgermeister Patrick Rickenbrot; SPD-Bundestagskandidat Philipp Hensinger; Stadt - und Gemeinderäte sowie Vertreterinnen und Vertreter von SPD, unter anderem Markus Dosch (Kreisvorsitzender) und Bündnis90/Die Grünen im Neckar-Odenwald-Kreis, den Jusos mit Jonas Weber (Vorsitzender), der Interessensgemeinschaft Mosbach gegen Rechts sowie Vertreterinnen und Vertreter des AWO Bezirksverband Baden e.V., AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V., AWO Kreisverband Rhein-Neckar e.V. und dem AWO Ortsverein Eberbach e.V uvm.
In der Erklärung „AWO wählt Demokratie. Neckar-Odenwald-Kreis GEGEN RECHTS.“ heißt es unter anderem „Demokratie heißt, sich solidarisch für seine Mitmenschen einzusetzen. (...) Demokratie heißt auch gemeinsam zu streiten und damit unsere Gesellschaft zu gestalten. Demokratie heißt zudem, auch Unzufriedenheit und Unmut zu äußern. Diese Sorgen und die Frustration sollten wir aber nicht umschlagen lassen um damit die Wahl einer faschistischen Partei rechtfertigen und damit unsere freiheitlich-demokratischen Grundrechte in Gefahr bringen. (...)“.
20.06.2026 - 10.07.2026 Stadtradeln
30.06.2026, 11:00 Uhr wahrgenommen - wir fragen nach - Bestattungshaus Volk
01.07.2026, 18:30 Uhr Reden in Zeiten des Konflikts - die Zwote
mit Prof. Dr. Lars Castellucci (SPD), MdB, den Beauftragten der Bundesregierung für Menschrechtspolitik und huma …